Technische Universität Berlin

 

Die Technische Universität Berlin zählt mit ihren rund 35 000 Studierenden, zirka 100 Studienangeboten und 40 Instituten zu den großen, international renommierten und traditionsreichen technischen Universitäten in Deutschland. Herausragende Leistungen in Forschung und Lehre sowie die Qualifikation von sehr guten Absolventinnen und Absolventen kennzeichnen die Universität in Deutschlands Hauptstadt – im Zentrum Europas.

Mehrere Wegbereiter der Wissenschaften und spätere Nobelpreisträger studierten und lehrten an der TU Berlin. Zu ihnen gehören die Chemiker Carl Bosch und Fritz Haber sowie die Physiker Gustav Hertz, Eugene Paul Wigner, Wolfgang Paul, George de Hevesy, Dennis Gabor und Ernst Ruska. Seit ihrer Neueröffnung im Jahr 1946 sind auch die Geisteswissenschaften ein integraler Bestandteil der technik- und naturwissenschaftsorientierten Universität. Die TU Berlin war damit die erste technische Universität Deutschlands mit einem humanistischen Element in ihrem Forschungsprofil. 

Ihre zentralen Forschungskompetenzen sieht die Universität in den sechs Schwerpunkten Material- und Produktionswissenschaften, digitale Vernetzung, Energiesysteme und nachhaltige Ressourcennutzung, Infrastruktur und Mobilität, Informations- und Kommunikationssysteme sowie in der Entwicklung von Anwendungen im medizinischen Bereich. Diese Schwerpunkte erforscht die TU Berlin durch die interdisziplinäre Verknüpfung ihrer Kernkompetenzen in den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Informatik, Lebenswissenschaften, Management, der Mathematik und den Naturwissenschaften.

Neben dem universellen, fächerübergreifenden Wissenschaftsverständnis ist auch die Internationalisierung eine grundlegende Eigenschaft des modernen Wissenschaftsbetriebs an der TU Berlin. Die Universität verfolgt in ihrer Internationalisierungsstrategie das Konzept der „strategischen Partnerschaften“ mit Spitzenuniversitäten im Ausland. Dazu gehören die TU Warschau, die TU Trondheim, die Polytechnische Universität Milano, die TU Wien und die Staatliche Polytechnische Universität St. Petersburg. Seit Ende 2017 unterhält die TU Berlin mit der University of Technology Sydney zudem ihre erste strategische Partnerschaft in Übersee. Mit den Partnerschaften soll eine breite Kooperationsbasis für vielfältige gemeinsame Aktivitäten in Forschung und Lehre geschaffen werden.

Ein weiterer Baustein ist die strategische Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen in den drei Zielregionen Osteuropa, südostasiatischer Raum und Südamerika. Mit Partnern in Brasilien konnte die TU Berlin in den letzten Jahren in über 60 verschiedenen Kooperationen zusammenarbeiten. Besonders erfolgreich waren dabei die Kooperationen im ingenieurwissenschaftlichen Bereich, zum Beispiel innerhalb des brasilianisch-deutschen Programms „BRAGECRIM“. Aber auch in den Bereichen der Naturwissenschaften, Informatik, Architektur, Philosophie und Soziologie gibt es erfolgreiche Kooperationen zwischen der TU Berlin und brasilianischen Partnern.

In ihrer Rolle als assoziierten Unterstützer des DWIH São Paulo möchte die TU Berlin die bisherigen Kontakte weiter vertiefen. Gemeinsam mit der Freien Universität Berlin wird sie den Wissenschaftsstandort Berlin in Brasilien repräsentieren und Anlaufstelle für Interessierte aus Bildung, Forschung und Wissenschaft sein.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Kontakt:

Senta Maltschew, PMP
Projektmanagerin / Project Manager
Internationale Wissenschaftskooperationen / International Scientific Cooperation

Technische Universität Berlin
Buero fuer Internationales / Office of International Affairs
Straße des 17. Juni 135
D-10623 Berlin
Ph: +49 (0)30 314-29465
[email protected]
TU Berlin Internationale Wissenschaftskooperationen

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